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Sachenbörse

Die Vermittlung von Sachen für den Lebensunterhalt bleibt eine wichtige Aufgabe der Flüchtlingshilfe. Dies erfolgt im Sinne einer Ergänzung, nicht der Ersetzung der gesetzlichen Leistungen (nach Asylbewerberleistungsgesetz bzw. SGB II), die die Grundversorgung abdecken. Auch die „Goslarschen Höfe“ bieten gebrauchte Sachen an, allerdings gegen ein geringes Entgelt. Versorgungsengpässe können entstehen, weil die verfügbaren Geldpauschalen aufgebraucht sind oder durch Umzug und Familiennachzug.

 

Hausrat und Kleider: sie werden in den Basaren angeboten, bis Ende 2017 zweimal jährlich, inzwischen je nach Bedarf.

 

Möbel: Der Verein betreibt seit Anfang 2017 ein kleines Möbellager, wo gespendete Sachen für begrenzte Zeit aufbewahrt werden können. Es befindet sich am Ortsrand von Schlewecke (Radauanger 3a) in einer stadteigenen Immobilie. Der Verein organisiert die Annahme der Sachen und deren Weiterleitung an Flüchtlinge und sorgt für den Transport.

 

Fahrräder: Der Verein hat bisher ca. 120 gebrauchte Fahrräder an Flüchtlinge aller Altersgruppen abgegeben. Die Nachfrage ging zurück, besteht aber weiterhin. Der Start war Anfang 2016 in der Oberschule an der Deilich in Schlewecke; dort fanden auch Fahrradkurse statt. Im Treffpunkt besteht die Möglichkeit, kleinere Reparaturen durchzuführen oder gegen geringes Entgelt durchführen zu lassen.

 

Am Möbellager in Schlewecke

 

Am Möbellager in Schlewecke

Fährräder/Schulkinder

Fahrradaktion auf dem Schulhof

 

Und so funktioniert die Sachenbörse :

 

Nehmen Sie bitte als Spender oder Nachfrager von Sachen mit uns Kontakt auf. Nennen Sie Ihre Angebote bzw. Ihre Wünsche auf der Hotline des Vereins: 0178/ 178 7826 oder per E-Mail: . Wichtig: Angabe von Tel.- bzw . Mobil-Nr., Art und Umfang der Spende. Die Sachen sollen gut brauchbar und sauber sein.

 

Das zuständige Mitglied des Vereins kontaktiert kurzfristig den Spender und stimmt mit ihm ab: Besichtigungs – und Transporttermin, evtl. vorbereitende Arbeiten. Wir freuen uns über einen kleinen Zuschuss zu den Kosten für die Anmietung des Kleintransporters.

 

Im Treffpunkt „Cafe Luise“ werden die Bestände im Lager mit Fotos dokumentiert und laufend aktualisiert. Interessenten tragen dort ihre Wünsche ein mit ihren Kontaktdaten.